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BORRELIOSE

Lyme borrelios wird durch Bakterien verursacht, die im Bauch der Zecke vorkommen können.

1975 wurden die erste Fälle von Borreliose im Ort Lyme in Connecticut bekannt. Ab und zu entsteht eine ringförmige Rötung um den Biss herum.

 

Es ist passiert, dass Menschen mehrere Jahre Krankheitsträger waren ohne zu verstehen, dass ein Zeckenbiss der Grund war. Lyme borrelios mit Antibiotika behandelt.

EHRLICHIA

Die Bakteriegruppe Namens Ehrlichia, ist in tiermedizinischen Kreisen seit 1935 bekannt.

1954 wurde der erste Fall Ehrlichia bei einem Menschen bekannt, in Japan. Wird mit Antibiotika behandelt.

 

FSME - Zecken-Hirnhautentzündung

Die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) oder auch Zecken-Hirnhautentzündung ist eine Virus-Erkrankung. Deshalb lässt sich die Grunderkrankung nicht mit Antibiotika behandeln. Der einzig wirksame Schutz ist die Vorsorge durch die Schutzimpfung. Ein frühes Entfernen der Zecke ist leider kein ausreichender Schutz vor FSME, da die Viren schon zu Beginn des Saugaktes übertragen werden können. Es stehen sehr gut verträgliche Impfstoffe gegen FSME für die ganze Familie zur Verfügung. Auch für Kinder von 1 bis 11 Jahren ist ein in der Praxis bewährter FSME-Impf-Schutz erhältlich. Für den Aufbau eines raschen Impfschutzes haben sich die Impfungen an Tag 0, 7 und 21 bewährt. Innerhalb von 3 Wochen lässt sich somit ein belastbarer Impfschutz auch kurz vor einer Reise in ein FSME-Risikogebiet aufbauen. Weitere Informationen zum Thema Zecken und Zeckenschutz finden sie unter www.impfe-sorgenfrei.de. Fragen sie nach dem Kinder-Impfstoff, der von Öko Test mit „sehr gut“ bewertet wurde.

TBE / FSME

TBE ist eine Abkürzung von Tick-Borne-Encephalitis, zeckenübertragene Hirnhautentzündung, in Deutschland als FSME, Frühsommer-Meningo-Enzephalitis, bekannt. Nach einer Ansteckung von einem FSME Virus, entstehen innerhalb ein paar Wochen grippeähnliche Symptome. Die meisten Menschen genesen nach einer Weile. Bei 1/3 der Fälle verbreitet sich der Virus ins Gehirn und kann schwere Beschwerden verursachen. Impfung ist möglich.

BABESIA

Babesios wird durch einen Blutparasit verursacht, der die roten Blutkörper vernichtet. Es gibt mindestens 70 unterschiedliche Arten von Babesios weltweit, von denen mindestens zwei Arten Menschen anstecken können.Die neue Zeckenkrankheit - EhrlichioseMit den ersten warmen Frühlingstagen folgen auch die ersten Warnungen vor den Bissen der winzigen Blutsauger. Krankheitsbilder wie FSME (= Hirnhautentzündung) oder Lyme-Borreliose sind nicht zuletzt auf Grund der öffentlichkeitswirksamen Thematisierung mittlerweile durchaus im Bewusstsein der Menschen verankert. Seit kurzem gibt es jedoch eine weitere durch Zecken übertragbare Krankheit und zwar die so genannte Humane Granulozytäre Ehrlichiose – ein Krankheitsbild, das es erstmals näher zu durchleuchten gilt.

 

Die neue Zeckenkrankheit - Ehrlichiose

 

Mit den ersten warmen Frühlingstagen folgen auch die ersten Warnungen vor den Bissen der winzigen Blutsauger. Krankheitsbilder wie FSME (= Hirnhautentzündung) oder Lyme-Borreliose sind nicht zuletzt auf Grund der öffentlichkeitswirksamen Thematisierung mittlerweile durchaus im Bewusstsein der Menschen verankert. Seit kurzem gibt es jedoch eine weitere durch Zecken übertragbare Krankheit und zwar die so genannte Humane Granulozytäre Ehrlichiose – ein Krankheitsbild, das es erstmals näher zu durchleuchten gilt.

 

Bei der Ehrlichiose handelt es sich um eine akute, fieberhafte Infektionskrankheit, die etwa ein bis zwei Wochen nach einem Zeckenbiss auftritt. Dabei treten grippeähnliche Symptome wie Fieber bis über 39°C, allgemeines Krankheitsgefühl sowie Kopf- und Muskelschmerzen auf. In manchen Fällen kommt es zu Reizhusten, Übelkeit und Erbrechen.Dr. Doppler Stefan, Facharzt für Hygiene und Mikrobioloige am Institut für Pathologie der Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg über die Hintergründe der Diagnosestellung: „Meistens werden bei der Laboruntersuchung charakteristische Blutbildveränderungen festgestellt. Neben einer Verminderung der Blutplättchen und der weißen Blutkörperchen kommt es außerdem zu einer Erhöhung der Leberwerte. Zur Sicherung der Diagnose wird der Erreger im Blut mittels eines gentechnischen Verfahrens, auch als PCR (= Polymerase-Chain-Reaction) bezeichnet, und durch einen Antikörpernachweis dokumentiert.“

 

Das Krankheitsbild der Ehrlichiose wird durch eine Bakterienart hervorgerufen, die zu Ehren des deutschen Medizin-Nobelpreisträgers Paul Ehrlich „Ehrlichien“ genannt wurden. Ehrlichien sind kleine Bakterien, die in die Leukozyten (= weiße Blutkörperchen) eindringen und sich dort in den Zellbereichen vermehren, die wiederum bei der Vernichtung von Antigenen eine zentrale Rolle spielen – die logische Folge daher: Schwächung des Immunsystems.

 

Der erste Fall einer Ehrlichiose ist in Österreich im Jahr 2002 aufgetreten. Im Vorjahr sind einige wenige weitere Fälle bekannt geworden. Dr. Doppler ergänzend dazu: „Allerdings zeigt sich, dass bei Personengruppen, die öfters Kontakt mit Zecken haben, in ca. 15 % der Fälle Antikörper gegen Ehrlichien nachgewiesen werden konnten. Man kann deshalb annehmen, dass eine Infektion mit Ehrlichien häufiger vorkommt, dabei aber keine oder nur leichte Krankheitssymptome auftreten.“

 

In punkto Prävention ist erwähnenswert, dass es gegen die Ehrlichiose bis dato noch keine Impfung gibt. Körperbedeckende Kleidung, geschlossenes Schuhwerk, Absuchen des Körpers und rasche Entfernung der Zecken sind jedoch allgemein gültige Tipps im Kampf gegen die kleinen Blutsauger. Bei rechtzeitiger Behandlung mit Antibiotika heilt die Humane Granulozytäre Ehrlichiose in aller Regel folgenlos aus. Unbehandelt kann dieses neue Krankheitsbild, wenn auch selten, einen bedrohlichen Verlauf nehmen – dabei stehen oft neurologische Symptome wie Verwirrtheit und Bewusstseinsstörung im Vordergrund. „Bei begründetem Verdacht einer Ehrlichiose sollte daher schon vor Abschluss des zeitlich aufwändigen Erregernachweises mit der Antibiotika-Behandlung begonnen werden“, betont Doppler abschließend.

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